Historie
Faustball - nach der Jahrhundertwende von einem Münchner
Turnlehrer in feste Regeln gebracht und sich bald in den
Turnvereinen deutschsprachiger Länder verbreitend - wurde
zum ersten Mal in den 20er Jahren in den Protokollbüchern
erwähnt und hat als Abteilung im TVE seit 1933 seinen festen
Platz. Ein Lehrer namens Vill war demnach als Spielführer
Faustball der erste Abteilungsleiter. In den Jahren vor dem
Krieg und in den ersten Jahren danach wurde Anton Schuck als
Abteilungsleiter geführt. Ab 1953 oblag Ludwig Zilg die
Führung der Abteilung, bevor ab 1958 Theo Reus das Zepter in
die Hand bekam. Unter seiner Regie stellten sich dann die
Erfolge auf Kreis-,Bezirks- u. Unterfränkischer Ebene ein.
Auch auf Bayerischer Ebene war der Elsenfelder Faustball
vertreten. Damals war man auch noch in der glücklichen Lage,
über viele talentierte Nachwuchsspieler verfügen zu können,
auch wenn es durch die Verwirklichung derer Berufspläne zu
einer mehrjährigen Durststrecke kam. Danach sorgten eben
diese jungen Spieler unter der Leitung von Herbert Wille und
Bernhard Schüssler wieder dafür, dass in Elsenfeld mit
Begeisterung Faustball gespielt wurde.
1981 übernahm dann Stefan Becker die Abteilung. In seine
Amtszeit fiel das 50jährige Abteilungsjubiläum, zu dem sich
die Faustballer in unzähligen Arbeitseinsätzen selbst das
schönste Geschenk machten: An Pfingsten 1983 konnte der
Rasenspielplatz samt Schutzhütte eingeweiht werden.
Zu den Herrenmannschaften gesellte sich mit den Jahren eine
höchst erfolgreiche Damenmannschaft, die es schaffte, bis in
die Bayernliga aufzusteigen und sich dort zu etablieren.
Zeitweise konnte neben den aktiven Herren und der AH-50 auch
noch eine AH-30 gemeldet werden, die es in der Halle bis zur
Teilnahme an den Bayrischen Meisterschaften brachte.